So., 15.4.18

Regen und Sonnenschein

Heute nur ein Kurzbericht. Bei Regen werden die Teams gebildet:

NOK: Naldo, Obelix, Kallusch
OFA: Opa, Fielman, Ailton

Nach 30 Sekunden steht es 1:0 für NOK – mit Ansage und der Pieke spitzelt Obelix den Ball durch die Beine von Keeper Fielman. Dann aber 2:2, 3:5 und 3:7 und Abpfiff.

Erst bei der anschließenden Geburtstagsfeier des Seniors kommt die Sonne raus.

Sonst alles gut!

So., 8.4.2018

Sonne! 20 Grad!

Die Jungs sind in Anbetracht des nahenden Frühlings in entzückter Hochstimmung, allerdings auch nicht sehr zahlreich vertreten. Naldo ist sogar zur Wochenendübung von der Marine eingezogen worden (zumindest nach eigenen Angaben, ein Einberufungsbefehl liegt der Redaktion nicht vor)! Wahre Helden werden eben überall gebraucht! 

Es werden heute die Teams SO und FO gebildet:

SO: Shayan Ibn Kamal und Obelix
FO: Fielman und Opa

FO beginnt das Spiel mit übermäßigem Respekt. Mit dem in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts tausendfach geübten und eingeimpften Innenrist-Pass spielt man sich ohne jede Gefahr für den Gegner zu. Das Hauptanliegen ist es dabei, den Ball nicht in der Hälfte des Gegners zu verlieren – dann würde der Junior einen kleinen Sprint anziehen und das Leder zappelte im Netz! Allerdings passiert genau dieses dennoch, mehr als von FO gewünscht. Bald steht es 4:0 für SO. Erst dann finden der Opa und der Sehbeeinträchtigte das passende Rezept: Tief stehen, so tief, tiefer geht es nicht. Zwei bis drei Meter vor dem Tor hält man eine Vollversammlung des gesamten Kaders ab. Mit diesem Ansatz gelingt es, weiter Tore zu verhindern und man erreicht den ein oder anderen eigenen Treffer (inkl. Elfer!). Bei 3:5 werden die Seiten gewechselt.

Danach reißt der FO-Faden wieder; die letzten fünf Minuten sind sogar „grottenschlecht“, wie der Coach der Weltpresse in den Stenoblock diktiert. So endet das Spiel 10:4 für Shayan und Obelix! 

Die Quote der Elfer ist heute sensationell: FO verwandelt zwei von drei; Obelix erreicht das Maximum: Zwei von zwei Stößen von der Grundlinie erreichen ihr Ziel!

Nach dem Spiel zeigt sich der Gewinner spendabel. In Rektors Garten lädt man zu Speis und Trank, was die Verlierer zu übermäßigen und dokumentierten Emotionswallungen bringt:

25.3.2018

Dank Euch, Ihr Helden vom Ellerbusch

Wird man ein Match zustande bringen? Kallusch kann immer noch nur als Schiri aktiv sein. Vor dem Spiel melden sich bewährte Kräfte ab – mit Argumenten, die der gemeine Wiesenkicker nur staunend zur Kenntnis nehmen kann:

Zudem beginnt die Sommerzeit, da weiß man nie, ob das alle mitbekommen haben!

Zurückhaltend optimistisch bezüglich der sportlichen Betätigung nähern sich also Fielman, Opa und Kallusch dem Spielfeld. Da taucht am Horizont eine ganze Horde wild entschlossener Aktiver auf. Der Ellerbusch ist vollständig angereist! Der Spieltag kann stattfinden und es werden folgende Spiel absolviert:

Vorspiel
Jung: Jannik, Jan, Julian
Alt: Henning, Opa, Fielman

Da wird kurzer Prozess gemacht. Wenn es auch zwischenzeitlich mal zu einem Gleichstand reicht, setzt sich am Ende doch die Erfahrung durch. Mehr als hundert Jahre aktives Fußballer-Sein sind nicht kleinzukriegen. Mit 10:5 endet das Spiel.

Hauptgig des Tages
FJJ: Fielman, Jannik, Jan
HOJ: Henning, Opa, Julian

Das ist ein spannendes und auch ganz gutes Spiel. Lange Zeit steht es ausgeglichen. Taktisch sehr diszipliniert gehen die Younster von FJJ vor. Immer wieder können sie den Spielaufbau des Gegners erfolgreich stören und stauben eine Bude nach der anderen ab. Dabei avancieren sie gemeinsam zum Man-of-the-match! Bei 5:4 für HOJ werden die Seiten gewechselt – schließlich entscheidet FJJ das Match mit drei schnellen Toren 10:7 für sich.  

Der heutige Schiri hat die Regeln geändert, so wie vorletzte Woche bereits angekündigt. Plötzlich gilt, wie sonst im Stadion im Pfarrwald, „drei Ecken – ein Elfer“. Aber der Elfer hat es in sich: Von der Mittellinie aus muss man die Latte des leeren Tores treffen. Jannik ist einmal erfolgreich, beim seinem zweiten Versuch trifft er nur den Pfosten halbhoch. Der Schiri will aber kein halbes Tor akzeptieren. Alle anderen Versuche misslingen. Da merkt man eben, dass heute ein sicherer Elfmeterschütze fehlt. Hier ein Video unseres internationalen Helden in jungen Jahren (Klick aufs Bild, um das Video zu sehen):

Nachspiel
Jung: Jannik, Jan
Alt: Henning, Fielman

Im dritten Spiel des Tages geht es nochmal jung gegen alt – allerdings haben sich der älteste und der jüngste Spieler erschöpft abgemeldet. Wieder gibt es ein kurzes Spiel 6:1 heißt es am Ende für die alten Säcke.

Die Stimmung in der Nachbesprechung ist besser, als es der O-Ton aus der Kabine vermuten lässt:

Man spricht über dies und das, freut sich an der Frühlingssonne und verabredet sich für den kommenden Ostermontag zur gewohnten Stunde. Achtung: der Spielort wird noch unter der Woche ausgemacht.

11. und 18.3.2018

Winterspiele gehen weiter!

Man glaubt es nicht, und es ist doch wahr: Mitte März gibt der Wetterdienst für Jöllenbeck eine gefühlte Temperatur von minus 12 Grad an! Aber der Reihe nach.

Am Sonntag, 11.3.18, gibt es zunächst Irritationen zum Spielort:

Tja, aber dann ist der Platz doch schlechter als gedacht und man reist nach der Begehung zum Oberlohmannshof. Es finden sich Obelix, Naldo, Fielman und Henning als Aktive ein; Kallusch gibt den Spielleiter. Alle Kombinationen werden mit Hin- und Rückspiel absolviert. Nach dem Spiel kurzer Austausch:

Nach dem kurzen Hauch des Frühlings zieht der Winter wieder ein und es kommt auch am 18.3.18 wieder zum Spiel auf dem inzwischen geliebtem Schotterplatz! Wegen der bereits erwähnten Minusgrade bleibt der Schiri gleich daheim! Es werden folgende Teams gebildet:

Drei: Ailton, Naldo, Henning
Vier: Opa, Obelix, Fielman, Jan 

Überzeugend spielen zunächst nur die drei. Opa brüllt sich zwar die Brille von der Nase und staucht die Jungs zusammen – aber bei 5:2 für Drei werden die Seiten gewechselt. Ein schwaches Aufbäumen nutzt auch nicht wirklich etwas und das Spiel endet 10:8. Es bleibt noch Zeit für ein Rückspiel. Da sieht es erst besser aus für die Vier, man führt sogar 2:0 und 4:2 – aber erst beim 4:4 ist Schluss. Soll es zum Elfmeterschießen kommen? Der Keeper der Vier ist bestens vorbereitet und fummelt schon mal den entscheidenden Zettel aus dem Stutzen:

Entweder alle außer „Smartie Eis“ und „Bananen“ sind Fehlschützen, oder er hat heute morgen doch die falsche Notiz hinter den Schienbeinschoner geklemmt… So ist man froh, dass auf ein Penalty-Schießen verzichtet wird.

Beeindruckend auch die heutige Analyse des Coaches der Drei:

Die Sicht des Coaches in allen Ehren, da müssen wir die Kirche aber auch mal im Dorf lassen. Der ein oder andere fühlt sich dann doch an Wahrnehmungsstörungen vergangener Jahre (2005) erinnert:

In der Kabine der Vier fliegen also nach Abreise der Außenstehenden die Fetzen! Tacheles wird geredet. Klein mit Mütze geht man heim.

Nicht vergessen: Nächsten Sonntag beginnt die Sommerzeit!

25.2.2018 und 4.3.2018

Winterspiele

Die Spiele finden erneut auf dem neuen Winter-Trainingsplatz am Oberlohmannshof statt – eisige Temperaturen und steinhart gefrorener Boden lassen nichts anderes zu.

Am letzten Spieltag im Februar finden sich vier Aktive ein – der verletzte Kallusch fungiert wieder als souveräner Leiter der Spiele.

Obelix, Opa, Naldo und Fielman spielen in allen Konstellationen miteinander. Man bewegt sich tüchtig und ist am Ende froh, sich nicht gefallen zu haben. Allerdings ist der ein oder anderer Spieler (und auch der Schiri) gezeichnet von der letzten Nacht. Um 4:30 Uhr hat der Wecker an das TV-Gerät gerufen, um dem Eishockey-Team beim Kampf um die erste olympische Gold-Medaille beizustehen: Am Ende fehlten 55 Sekunden!

Am 4. März kommt der Platz schon fast an seine Grenzen, denn sieben Helden treffen ein:

Team G&D Groß & Dünn: Naldo, Henning, Jannik (Alles sind groß und dünn. Beispiel: Der Jüngste ist inzwischen auf 2,06 m emporgewachsen!)
Team K&D (Klein) & (Dick): Opa, Obelix, Fielman, Ailton (Manche sind klein, manche dick, manche beides)

Zunächst beginnt ein ganz diszipliniertes Spiel mit vielen kontrollierten Pässen. Aber dann verlieren die kleinen Dicken den Roten Faden: Zu wenig Bewegung, keine Linie, stetiger Wechsel des Keepers. So heißt nach einem zwischenzeitlichen 3:3 am Ende 10:6 für G&D. Man einigt sich auf ein Rückspiel. Und plötzlich läuft es im Viererteam besser! Mehr Ideen, (etwas) mehr Bewegung, mehr Konstanz zwischen den Pfosten führen zu einer geglückten Revanche aus der Sicht von K&D: 10:7 endet das Spiel.

An den letzten Spieltagen hat Fielman das Spielgerät mehrmals über das Ballfangnetz gewemst und demzufolge für die Isotonik des Tages zu sorgen. Dabei zeigt sich auch, wie heftig die vergangenen Wochen an den Kräften der Helden gezehrt haben – die letzen Krümel wurden mobilisiert:

Bleibt zu hoffen, dass am kommenden Sonntag die Sonne wieder scheint!

11. Februar und 18. Februar 2018

Rosenmontag und Aschermittwoch

Die Jungs sind ganz im Karneval-Rausch im tiefsten Ostwestfalen!

Am Vorabend des Karnevelsonntag hat Opa sturmfreie Bude und einige Spieler lassen es richtig krachen! Am Ende sind sogar international erfahrene Spieler vollkommen hemmungslos: 

Am Sonntag, dem 11.2.2018, dann das Spiel nach der schweren Nacht! Naldo, Obelix, Fielman und Opa finden sich ein. Auch Kallusch ist da – aber natürlich immer noch nicht spielbereit! Er gibt den Schiedsrichter des heutigen Spiels – und löst diese Aufgabe exzellent!

Es gibt alle Kombinationen der zwei gegen zwei – Teams. Es ist quasi die Fortsetzung des Vorabends! Am Ende haben alle zweimal gewonnen – nur der internationale Star geht leer aus! Nach dem Studium des Fotos nachvollziehbar!

Dann kommen Rosenmontag und Aschermittwoch!

Am Sonntag drauf finden sich sechs Aktive ein und Kallusch gibt wieder den Schiri. Es können folgende Teams gebildet werden: 

Team AHO: Ailton, Henning, Opa
Team FON: Fielman, Obelix, Naldo

Zunächst wird AHO seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Nach ein paar Gegentreffern liegen die Nerven blank und man schiebt sich die Kugel noch auf der Torlinie des Gegners zu, weil keiner den Mut hat einzunetzen! So steht es 2:5 zum Pausentee und bald 3:8! Das heutigen Geläuf verlangt den Aktiven allerdings alles ab: hart gefrorener Boden in der Mitte, eisig-rutschiger Boden am Rand. Beim Stand von 8:5 für FON mault sich Fielman am Rand sehr tüchtig – und erholt sich davon nicht wirklich. Mit nur zwei vollwertigen Spielern kommt FON nicht mehr voran und verliert 10:9. Da es erst 11:50 Uhr ist, vereinbart man eine Revanche. Aber schon um 11:58 Uhr gewinnt AHO 5:1 – der Frust bei FON sitzt zu tief!

Der Schiri hat den Tag auch mit der Kamera festgehalten: 

 Zum Glück hat Kallusch auch Isotonik zur Auffrischung der Gemüter mitgebracht! Hoffentlich kann er am nächsten Sonntag wieder mitmischen!

So., 4.2.2018

Viele Themen, schwere Verletzungen – nicht nur mental!

Die Aktiven sind nach wie vor begeistert von der Ersatz-Spielstätte. Sechs von ihnen finden sich heute ein, die ersten Teams werden gebildet:

OON: Opa, Obelix, Naldo
KHF: Kallusch, Henning, Fielman

Oh, oh, oh, dieses Spiel ist schnell erklärt – es endet 10:1 für KHF. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf dabei in voller Breite und Tiefe wider! Kein weiterer Kommentar erforderlich. Da das Ergebnis schon nach 45 Minuten vorliegt, wird ein zweites Spiel vereinbart, bei dem Obelix und Fielman getauscht werden:

OFN: Opa, Fielman, Naldo
KHO: Kallusch, Henning, Obelix 

Zunächst kann KHO das Spiel gestalten – zum Pausentee liegt man 5:2 vorne. Obelix mit gewohntem Selbstbewusstsein: „Ey, Opa, merkst du – du verlierst heute zwei mal!“. Tja, aber da war die Prognose falsch! OFN macht fünf Tore in Folge und es steht 7:5 – das Spiel endet schließlich mit 8:4 für OFN.

Nach dem Spiel schlägt zunächst die neue Regel zu: Wer über das zehn Meter hohe Ballfangnetz hinter dem Tor schießt muss für die Erfrischung des kommenden Sonntags sorgen. Fielman hat es erwischt!

Bei der Regeneration sind viele Themen aufzuarbeiten! Zunächst werden die Jungs über das neue Theaterstück eines Wiesen-Akteurs informiert. Der kann auch anders! Die Jungs kennen nun Story und Bösewicht! Guckst du hier:

Manche notieren sich den Termin der Aufführung. Beste Infos über die Facebook-Seite der Truppe: https://www.facebook.com/TGLampenfieber  – die Infos sind auch für Nicht-Facebook-Jünger abrufbar!

Während des Spiels verletzt sich Kallsuch leider – er bekommt den Finger zwischen strammem Schuss und Pfosten. Ab dann wird ihm flau. Nichte alle Aktiven nehmen die Verletzung ernst, es fällt sogar die ein oder andere fast abfällige Bemerkung, die dem Verletzten sicher auch weh tun! Das ganze Ausmaß wird allerdings erst im Laufe der Woche offenbar, wie die Diskussion auf WhatsApp offenbart. Wir wünschen dem verdienten Kämpen der Turnerwiese beste Genesung!

  

So., 28.1.2018

Hauptsache, man hat sich etwas bewegt 

Heute finden sich im bereits bekannten Ausweichquartier dieselben Aktiven wie am letzten Sonntag ein – nur Sam hat nach durchgearbeiteter Nacht Bettruhe verordnet bekommen. So bleiben also fünf ältere Herren, die sich redlich – und erfolgreich! – mühen, die Kugel möglichst geschmeidig über den Splitt rollen zu lassen. Opas erster Ballkontakt beim Aufwärmen fliegt allerdings noch über den zehn Meter hohen Zaun Richtung Walachei und erreicht diese fast. 

Wegen der ungeraden Anzahl der Spieler müssen ein Dreier- und ein Zweier-Team gebildet werden: Opa & Naldo spielen gegen Kallusch, Fielman & Obelix. Das Tor von O&N wird halbiert, um der zahlenmäßige Ungleichheit einigermaßen zu begegnen. 

Das Spiel ist eher von behäbiger Natur. Man spielt sichere Pässe und manchmal in eine erarbeitete Schnittstelle. Trotzdem strengt es tüchtig an und man ist froh, als der Schiri um 11:54 Uhr zur Einnahme der isotonischen Getränke bittet. Die Jungs sind platt, wie der folgende Mitschnitt unseres Reporters vor Ort aus der internen Besprechung dokumentiert:

 

So., 21.1.18

Auswärtsspiel

Erstmals in der jüngeren Vergangenheit spielen die Wiesenkicker nicht auf dem vertrauten Geläuf. Hintergrund: In der letzten Woche wütete der Sturm „Friederike“ – hier ein Bild von der Vilsendorfer Straße stadteinwärts, kurz hinter dem Ortsausgang von Jöllenbeck:

Infolge dessen war der Zugang zur Turnerwiese gesperrt, woran sich die Jungs selbstverständlich halten:

Also besinnt man sich der guten Arbeit der Platzkommission vom vorletzten Sonntag und macht sich auf den Weg zum Platz am Oberlohmannshof. Man findet beste Voraussetzungen vor, sogar ein Bank!

           

Nun können die Teams gebildet werden:

NFK: Naldo, Fielman, Kallusch
OOS: Opa, Obelix, Sam

Der Platz mit festem Untergrund und schönen Toren erinnert viele an eine Handball-Arena – vielleicht auch wegen der gerade laufenden Handball-Europameisterschaft, die ein paar der Jungs aufmerksam verfolgen. So ergibt sich ein attraktives Spiel, in dem es Kreisläufer und Auszeiten gibt und auch eine Reihe Treffer aus dem Rückraum. 

Das Spiel geht hin und her – meist ist OOS einen oder zwei Treffer vorn. Alles ist dabei: Glanzparaden en masse, Pfostentreffer und vor allem schöne Spielzüge. Nur einmal verliert ein Spieler kurz die Nerven und beschimpft seine internationalen Mitspieler wüst (nicht zitierfähig!). Aber schließlich heißt es 9:9! Durch einen Stockfehler im Angriff von NFK bekommt Sam den Ball und kann nach einem kurzen Sprint das Spiel mit 10:9 beenden.

Zum man-of-the-match wählt die internationale Presse heute Opa, alias Sivio-Andreas Heinevetter-Wolff, der heute zwischen den Pfosten glänzen kann und eine unglaubliche Quote von 72 % gehaltenen Schüssen erzielt.

Nach dem Spiel zeigt man sich die Blessuren. Teilweise zeugen sie vom hiesigen ungewohnten Feinsplitt-Untergrund, teilweise von der bereits bekannten typisch-ruppigen Spielweise:

                

Die Jungs sind vom neuen Spielort begeistert und vereinbaren, auch am kommenden Sonntag hier zu spielen. Anstoß wie immer 10.30 Uhr!

 

So., 7.1.18 und So. 14.1.18

Etwas holpriger Jahresbeginn

Das Neue Jahr beginnt alles andere als kraftvoll für die Jungs.

Am ersten Spieltag des Jahres kommen kurz vor Anpfiff die Meldungen rein: „Erkältung – Heute leider ohne mich.“ und „Muss leider heute absagen“ tickert es durch den Äther. Und auch Naldo kommt nur angehumpelt – der letzte Sonntag gab seinem Rücken den Rest. So sind nur Opa, Obelix und Kallusch spielberechtigt anwesend. Sie nutzen den Spielausfall aber zu einer wertvollen Dienstreise zum Oberlohmannshof, um die dortige Sportanlage als Ersatzspielfeld zu begutachten, falls die Turnerwiese mal ganz absaufen sollte. Die Kommission kommt mit guten Nachrichten zurück: Das Geläuf ist wegen bestem Gröschler-Beton-Untergrund stets bespielbar. Man sollte vielleicht anderes Schuhwerk bevorzugen. 

Am Sonntag drauf sieht es wenig besser aus: Opa ist nun beim Mädchen-Ballett zum Kartenabreißen eingeteilt. Der internationale Junior war am Abend zuvor in eine wüste Hauerei verwickelt und hütet mit Schnitzel auf dem Auge das Sofa. Wo Henning und seine Rasselbande sind ist unbekannt. So stellen sich die Teams von selbst auf:

Zwei: Fielmann & Ailton
Drei: Naldo (immer noch verletzt – nur als Keeper im Einsatz), Obelix, Kallusch

Die Zwei halten sich gar nicht schlecht. Auch nach dem 0:3 geben sie nicht auf und können tatsächlich den Ausgleich erreichen. Aber schließlich bittet der Schiri beim Endstand von 5:3 für Drei zum Après Fotball. Obwohl einige Spielzüge heute ganz ansehnlich sind, ist doch noch viel Luft nach oben. Vielleicht hat den Jungs die kurze Winterpause nicht gut getan?

Beeindruckend, wie Naldo mit seinem Sprechfunkgerät der 90er Jahre kühle Getränke ordert: zwei, drei Sätze in die Sprechmuschel genuschelt, schon ist die Erfrischung auf der Anreise. Den anderen verheirateten Herren bleibt der Mund offen stehen – so viel Schneid haben sie selbst nicht und hätten es auch vom Gastgeber nicht erwartet.