12.11.2017

Chancentod gewinnt

Dr. Felix Brych gibt den Platz zum Erstaunen vieler Aktiver frei:

Es können folgende Teams gebildet werden:

Vier: Fielman, Opa, Kallusch, Naldo
Drei: Sam, Ailton, Obelix*

Um es kurz zu machen: Vier gewinnt das Spiel. Nach gutem Start führt man 2:0, gerät in Rückstand 2:3, fängt sich wieder, wechselt bei 5:4 die Seiten und feiert den Sieg mit 7:4. Zusätzlich streicht das heute erfolgreiche Team den Titel „Chancentod“ ein – man hätte noch deutlicher gewinnen können, ja wohl sogar müssen.

Man-of-the-match heute Kallusch. Ungeschlagen im Tor – blitzgefährlich vor des Gegners Bude. Leider vergibt auch er – wie alle sieben Schützen – die Großchance von der Grundlinie.

In der Kabine dann eine gemeinsame Verkostung von Edlem. Und mit der nun akuten Erkenntnis: „Besser werden Wetter und Platz dies Jahr nicht mehr“. Freuen wir uns auf den nächsten Sonntag!

* Bisher als Kamal in den Statistiken geführt. Wie so oft zieht der heute wieder blank und kann dann seine Ähnlichkeit (praktisch: Identität) zu dem bekannten gallischen Helden nicht mehr verbergen. 

Mittwoch, Allerheiligen 2017

Wies’n Kicker im CHAMPIONS-LEAGUE Modus

Der Verband hatte diesmal einen Mittwoch-Spieltag angesetzt. Wir mussten also ran, ob wir wollten oder nicht. Bis auf den weiterhin vermissten Fielman, erschienen alle gesetzten Spieler. Auf tiefem, aber einigermaßen bespielbarem Terrain vor fast leeren Rängen (Sky sendete life), machten einige Akteure ihre Sache recht ordentlich, andere …. na ja.

Team Überzahl: Kallusch, Shayan, Jan, Julian und Kamal
Team Unterzahl: Capitano, Martin, Christian und Henning

Anstoß Unterzahl, Fehlpass Capitano und Shayan sagt DANKE. 1:0 nach nur 7 Sekunden. Erst nach dem 3:0 lief es dann auch bei Unterzahl besser. Einige gelungene Aktionen – nicht immer mit dem erfolgreichen Abschluss – brachten zumindest den Anschluss. Dennoch waren es immer wieder einfache Ballverluste im vorderen Bereich, die ein engeres Spiel verhinderten. 1:3, 1:4, 2:4 u. 2:5 aus Sicht der glorreichen Vier die Trefferfolge bis zur Halbzeit.

Die 2. Hälfte war ein Spiegelbild des 1. Abschnitts, sowohl was die Tore selbst als auch deren Zustandekommen betraf. Somit stand es um 11.45 Uhr 10:4 für Team Überzahl. Sicherlich verdient, aber mindestens mit 6 Toren zu hoch ausgefallen.

Anschließend wurde nochmal durchgemischt, um die Zeit bis zum Dinner zu überbrücken. Auf die Aufstellungen sei an dieser Stelle verzichtet. Spielstand beim Eindecken der Tafel 1:1. Die Ansprache des Delegationsleiters zu den Darbietungen fiel deutlich aus. So deutlich, dass der Dinnerspender Christian die Nahrung verweigerte. Dafür ließ es sich der ansonsten zurückhaltende Martin besonders gut schmecken und haute sich den Wams oder besser gesagt die Blase voll. Vielleicht lag es ja an den kleinen Portionen ?!

Die Doppelbelastung – so der Coach weiter – lässt Rotation erwarten. Fielman – so Gott will – wird am kommenden Sonntag anspielen. Wer für ihn auf der harten Bank Platz nehmen wird, ließ der Coach noch nicht raus. Nur so viel, es bieten sich genug Spieler an …..

Capitano

So., 29.10.17

Schweres Geläuf
 
Heute haben sich, trotz widrigen Wetterverhältnissen, 7 motivierte Spieler auf der Wiese eingefunden.
Folgende Teams wurden gebildet:
Team „Spritzig“: mit Martin, Henning und Shayan
Team „Hühnerhaufen“: mit Christian, Kamal, Jan und Kallusch
 
In der Anfangsphase waren beiden Teams recht ausgeglichen. Doch nach dem einsetzendem Regenschauer (ca. 20 Minuten) wurde das Geläuf sehr glitschig. Team „Spritzig“ kam mit den nun vorhandenen Gegebenheiten auf dem Untergrund „Glitschig“ viel besser zurecht.
Bei Halbzeitstand 5 : 1 für „Spritzig“ wurden die Seiten gewechselt.
Team „Hühnerhaufen“ konnte auch in der zweiten Hälfte dem unterzähligem Team keine Paroli bieten. „Hühnerhaufen“ agierte einfallslos, keine Bewegung in Überzahl, keine Erfolge 1 gegen 1, auf dem Untergrund technische Unterlegenheit, oder einfach nur unmotiviert?
Schiri Stark hatte nach einem Stand von 8 : 2 für „Spritzig“ ein Einsehen und pfiff ab.
 
Bei dem Genuss der isotonischen Getränke (bei Sonnenschein), gesponsert von Henning, wurden div. Spielsituationen angesprochen und diskutiert. „Hätte, hätte Fahrradkette“.
Zu erwähnen sind noch die 6 „versemmelten“ Grundlinienschüsse (auf beiden Seiten 3).
Hier besteht, wie auch schon bei den vorangegangenen Spielberichten erwähnt, unbedingt Handlungsbedarf bzgl. Trainingseinheit.
 
Karl

So., 15.10.2017

Kamal macht den UNTERSCHIED

Wieder einige unvorhergesehene Ausfälle (Fielman + Shayan), die dem Trainer einiges Kopfzerbrechen bereiteten. Dafür war aber Verlass auf die medizinische Abteilung, die den angeschlagenen Henning trotz schlechter Prognosen kurzfristig fit spritzen konnten.

Die Partie begann mit Verspätung, da der Stadionbereich unter der Woche mit einem Sicherheitszaun eingefriedet worden war. Damit ist wohl auch dem Holzklau, in dem auch Wiesn-Kicker verwickelt sein sollen, endgültig ein Ende gesetzt.

Der Meldebogen sah folgende Aufstellung vor:
Team A: Kallusch, Opa u. Henning
Team B: Martin, Christian u. Kamal

Daraus machte Kamal dann:
Team A: Kallusch , Martin u. Kamal
Team B: Opa, Christian u. Henning

Kein Veto, da auch diese Formationen ein interessantes Spiel erwarten ließen. Kamal, Martin u. ET Opa sorgten für ein schnelles 3:0 für Mannschaft A. Danach endlich der Anschlusstreffer durch Henning. Doch prompt durch Fernschuss von Kallusch war der alte Abstand wieder hergestellt. Dem 2:4 folgte das 2:5 und die Seiten wurden gewechselt.
Lange Zeit geschah dann wenig, bis auf die üblichen Fahrkarten von der Grundlinie. Kamal war ja bis dato nicht angetreten. Danach wieder hin und her. 3:5 und anschließend mit breitem Grinsen das 3:6 durch Kamal vom Punkt. Das war’s dann wohl. Nein, die stets Hinterherlaufenden erzielten durch Christian das 4:6, sogar noch durch Opa (2x Innenpfosten und rein) den Anschluss zum 5:6 und rochen Lunte. Erst erneut Kamal, aufgelaufen mit generalüberholten 5 € – Tretern vom Flohmarkt, machte der hektischen Schlussphase ein Ende als er abermals vom Punkt traf. Team A löste nun ganz auf, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Ein Pressschlag zwischen 60 kg-Mann Opa und 130 kg-Mann Kamal im zentralen Mittelfeld war dann aber wirklich das Ende. Letzterer setzte sich durch und machte mit seinem 5. Treffer den 8:5 Endstand fest.
Opa hatte jetzt endgültig die Schnauze voll und schickte sein Team vorzeitig in die Kabine.

Am neuen Maschendraht unweit der Straße ließen sich dann wenigstens drei Kicker nieder (der Rest hatte anderweitige Verpflichtungen) und verzerrten einen Teilerlös von Opa’s altem Fernseher. Wer waren diese drei wohl ???

Opa

So., 8.10.2017

Altes und Neues

Nach Wochen der Abwesenheit kann heute Kamal wieder aktiv in der Geschehen eingreifen. Der Capitano legt folgende Teams fest:

Drei: Sam, Kamal, Ailton
Vier: Naldo, Fielman, Kallusch, Opa*

Die Überzahl setzt sich trotz dicker Hose des Dreierteams vor dem Anpfiff durch. Steht es nach 30 Minuten noch 2:2, wird dann die Sache einseitiger und Team Vier kann über ein 5:2 am Ende mit 6:4 das Spiel gewinnen. 

Endlich hört man wieder Altbewährtes auf der Wiese – nach wochenlanger Ruhe schimpft und mäkelt der auferstandene internationale Altstar an jeder Entscheidung von FIFA-Schiri Stark herum: „Foul“, „kein Foul“, „dritte Ecke“ – was haben die Fans auf den Rängen das vermisst!

Aber es gibt auch Brandneues im bewaldeten Rund, etwas, das noch nie da war:  Spannende Szene an der Grundlinie. Drei stürmt mit Macht. Ailton zieht ab – Opa hält die Birne hin. Der Ball springt zurück, noch ein Schuss, nochmal die Birne. Und ein weiteres Mal wiederholt sich das Schauspiel. Schiri Stark hat nur eine Möglichkeit: Er zählt den erfahrenen Spieler an: „Eins, zwei, drei …“ aber auch noch bei „acht“ schaut der Kamerad glasig aus den Augen und kann dem Geschehen nicht folgen. Schiri Stark hat keine andere Möglichkeit als sich einer Regel aus einer anderen Sportart zu bedienen und entscheidet auf Technischen K.O. – Opa muss erstmal auf die Tribüne, kann aber später weiterspielen.

Zum Man of the Match kann der Jungspund heute nicht avancieren – der Capitano bringt die älteren Spieler ins Gespräch, aber auch das kann sich nicht durchsetzen. Also keine Trophäe heute.

In Rektors Garten wird dann das Wiedersehen mit Kamal begangen. Man erinnert sich an alte Geschichten und bahnt neue Geschäfte an: Der alte Volksempfänger (schon ein modernes Röhrengerät mit Bild!) vom Opa soll verscherbelt werden. Mal sehen, ob eine Erfrischung für die Jungs dabei rausspringt. 

*formerly known as Armin – nun auf Wunsch minderjähriger syrischer Fans umgetauft

So., 1.10.17

Goldener Oktober

Die Jungs treffen sich bei allerbestem Indian Summer Wetter auf der Wiese:

NAA: Naldo, Armin, Ailton
KSF: Kallusch, Sam, Fielman

Bemerkenswert heute, wie sich Naldo nach drei Wochen Pause zurückmeldet:

Tatsächlich haben ihn die harten Worte des Capitanos in eine Krise gestürzt, die er derzeit unter der Woche noch unter ärztlicher Obhut aufarbeitet. Nur sonntags soll er zum Zweck der Reintegration die Mauern der ärztlichen Abteilung verlassen. Die Jungs sind entsprechend behutsam.

NAA spielt sehr souverän mit 62,4 Prozent Ballbesitz. KSF dagegen sucht den direkteren Weg zum Tor – gefühlt führt jeder zweiter Angriff zum Tor oder zur Ecke. Allerdings kann man mit den Ecken wenig anfangen. Getreu der Regel „drei Ecken ein Elfer“ stehen dem Team fünf (!) Gelegenheiten offen, das leere Tor zu treffen. Es gelingt kein einziges Mal. Die Gegenseite macht etwas (!) besser: Schon der dritte Versuch endet erfolgreich und bringt Ailton ein Stück näher an die Torjägerkanone.

Unabhängig davon steht es bald bald 3:1 für KSF. Aber dabei bleibt es nicht. NAA erreicht den Ausgleich zum 4:4. Kallusch bringt dem Spieltag das letzte Tor: nach dem 5:4 für KSF pfeift Schiri Stark gar nicht mehr an und entlässt die Jungs in den Sonntag Nachmittag. 

MotM: Sam.

Nach dem Spiel überraschender Besuch: Kamal berichtet kurz, sehr kurz, von seiner Reise in 1001-Nacht! Nächsten Sonntag soll das bei einer Tasse Tee aus dem Samowar vertieft werden.

So., 24.9.17

Wo bleibt die Liebe zur Turnerwiese?

Am Abend vor Spielbeginn zeichnet sich die Dramatik  schon ab:So konnte der liebestolle Capitano nur Ailton und Fielman begrüßen und sagte den Spieltag mit Tränen in den Augen ab.

Halten wir es im Hinblick auf den nächsten Sonntag mit 1. Korinther 13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

So., 17.9.2017

Mal wieder ein Debakel

Nachdem die Jugend ausgeschlafen hat, kann der Capitano um 11 Uhr endlich die Teams bilden:

AKMS: Armin, Kallusch, Majid, Sam
AAFH: Ailton, Askan, Fielman, Henning

AKMS erweist sich als viel flexibler und dynamischer. Bis zur Pause kann  AAFH noch mithalten. Über 2:0 und 4:2 werden bei 5:2 die Seiten gewechselt. Nach der Pause geht nix mehr. Ab 6:2 gibt AAFH auf – nur Askan widersetzt sich der kommenden Niederlage. Ab 8:2 hat wenigsten der örtliche Posaunenchor noch Mitleid und versucht die Jungs mit einem leidenschaftlichen „Oh, du meine Seele singe“ aufzuheitern. Bei 10:2 um kurz vor 12 Uhr ist Schluss.

Man-of-the-match ist Sam, der sehr druckvoll spielt und gefühlt alle Buden macht. 

Hoffen wir auf bessere Zeiten.